Kurz-Review Schorschbock Bockbier 13%Vol

In Franken braut Georg  Tscheuschner in seiner Schorschbräu-Brauerei ein paar sehr außergewöhnliche Biere. Die Spezialität dieser Brauerei sind Biere mit einem extrem hohen Alkohol-Gehalt. Wir reden hier aber nicht von „Starkbieren“ mit 7%, nein, wir reden hier von Bockbieren, die bei 13% anfangen und sich über die 30er und 40er erstrecken, bis zu 57% sind möglich! Ich persönlich habe mich an die 13er Varianten getraut und gestern abend einen Schorschbock 13 verköstigt.

Georg Tscheuschner gründete die Brauerei 1996 mit dem Augenmerk auf kleine Mengen besonderer Biere bei hoher Qualität. Er ist somit einer der Vorreiter des momentan boomenden Craft Beer-Trends gewesen. Der Braumeister empfiehlt, sich einem solchen Bockbier eher wie einer Spirituose zu nähern. Also erst mit der Nase, die Aromen wirken lassen, die Entwicklung derselben zu verfolgen und dann das Zusammenspiel von Nase und Gaumen zu erkunden. Das sind beileibe keine Biere zum kippen, sondern anspruchsvolle Getränke, die Richtung Liköre gehen. Da muss mensch sich Zeit nehmen. Daher verwende ich die gleichen Modalitäten wie bei den Whisk(e)y-Reviews.

Trinktemperatur: ca. 4°C

Nase: Malz, etwas Lakritz. Sherry, Port-Wein, Rotwein. Trauben, dunkle Kirsche. Nicht unangenehm.

Gaumen: Port, Sherry, Kirsche. Cola. Malz.

Abgang: Lang und süss.

Fazit: Lecker. Ein Bier zum Genießen!

Schorschbräu Schorschbock 13%

Schorschbräu Schorschbock 13%
8.3

Nase

8.5 /10

Zunge

8.0 /10

Abgang

8.0 /10

Qualität

8.5 /10

Pros

  • Stärke
  • Aroma
  • Qualität

Cons

  • Preis

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