Kurz-Review Bunnahabhain 12 Jahre Islay Single Malt

Bunnahabhain ist immer an mir vorbei gegangen. Obwohl ich eigentlich alle Islays sehr mag und von bestimmt 40 verschiedenen Single Malts, die ich getastet habe bisher diese zu meinen Favoriten gehören, hab ich mir bei dem gedacht, OK, kein Torf, irgendwann. Obwohl ich die Bruichladdich ja eigentlich auch mag. Aber pünktlich zur Wintersonnenwende 2016 😉 wurde mir vor eine Flasche geliefert :D. Ach ja, nicht gefärbt, nicht kühlgefiltert. So muss das!

Beim ersten Tasting habe ich mich mal mit dem Kindle zurück gezogen, Ehefrau war auf Firmen-Weihnachtsfeier, und ausgiebig geschnuppert und kleine Schlücke probiert.

Erster Eindruck für nen Bunnahabhain-Noob: Riecht schon sehr schön. Die angebliche Rauchnote finde ich gar nicht. Aber Nüsse. Und Eiche. Holz. Baum. Karamell. Was leicht maritimes liegt drüber, aber das ist kein Rauch. Granatapfel. Doc Martens. Echt. Frische Doc Martens. Der Ledergeruch :D. Den kenne ich recht gut, weil ich seit 28 Jahren Docs trage. Aber angenehm. Zimt und Muskat. Weißer Pfeffer? Sherry (Sherry-Fässer sind mit im Spiel) nur sehr dezent.

Der erste Sip: Süß. Pfeffer. Muskat. Karamell. Haselnuss. Schoki. Ganz leichter „Chili Catch“. Hat Dampf im süßen Abgang, die 46% tun dem echt gut. Gleich mal probiert, was er von ein wenig Wasser hält. Hmm. OK. Ohne war besser. Der ist schon komplex genug, aufgeschlossen wird da relativ wenig bis nichts imho.

Ein paar Tage später erneut probiert an den Weihnachtsfeiertagen: Er bleibt zwischen komplex, würzig aber trotzdem smooth angenehm. Ein wirklich guter Tropfen!

Bunnahabhain 12 Jahre Islay Single Malt

Bunnahabhain 12 Jahre Islay Single Malt
8.8

Nase

8.8 /10

Zunge

8.8 /10

Abgang

8.8 /10

Qualität

8.8 /10

Pros

  • Aroma
  • Geschmack
  • Vol%
  • Preis

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